Ausstellung
The Little Black Gallery, London
19.03.
Ausgezeichnet mit dem Prädikat "Deutscher Fotobuchpreis - Nominiert 2013"
Über drei Jahre hat Martin Usborne an seiner außergewöhnlichen Serie von Hundeporträts gearbeitet Hunde, die still aus Autofenstern blicken, häufig in der Nacht. Seine Aufnahmen, stets arrangiert und geradezu filmisch, beschreiben Gefühle von Einsamkeit und Erwartung. Es sind weniger Hundeporträts als Trennungsstudien: auf der einen Ebene bezogen auf die Trennung zwischen Mensch und Tier, auf einer anderen Ebene auf die Trennung in uns selbst, zwischen unserem Alltags-Ich und den ursprünglicheren (animalischeren) Anteilen, die wir normalerweise wegsperren. In diesen Bildern, die an Werke von Hopper oder Crewdson erinnern, ist subtiler Humor ebenso spürbar wie Hoffnung Usborne zeigt uns, dass selbst den düstersten Orten in uns Schönheit innewohnt.
Martin Usborne (*1973 in London) konzentriert seine Arbeit vornehmlich auf Porträts von Menschen und Tieren. Seine Bilder sind gleichermaßen schmerzhaft treffsicher und spielerisch. Er hat zwei Bücher veröffentlicht: "Ive lived in Hoxton for 81 1⁄2 years" (2009) und "My name is Moose: modern Life through a dogs eyes" (2011). Bilder aus "The Silence of Dogs in Cars" wurden in Einzelausstellungen in London und Los Angeles sowie in zahlreichen Fotoblogs und Magazinen weltweit publiziert, darunter The New Yorker Photo Booth, Time Light Box, Burn Magazine, foto8, BBC Viewfinder, The Guardian, The Independent, British Journal of Photography, Das Magazin.
"The series is not about the issue of leaving dogs in hot cars, though Martin, a confirmed dog-lover..., is obviously aware of the animal welfare debate. These pictures stem from his childhood experience and then extend into the feeling of isolation many of us will experience, in this case in a modern urban setting."
Phil Coomes, BBC Viewfinder
Autoren: Martin Usborne, Susan McHugh
Künstler: Martin Usborne
Festeinband
30 x 24 cm
96 Seiten
52 Farbabb.
Englisch
Lieferbar
ISBN
Euro 39,90
2012